Welche Kosten entstehen bei einem Kredit?

Jede Bank, die einen Kredit vergibt, verdient nicht nur an den Zinsen, die man zahlt, sondern stellt auch ihre Kosten für die Kreditvergabe in Rechnung. Eine sogenannte Bearbeitungsgebühr wird meist bei Kreditaufnahme fällig. Auch gibt es die Möglichkeit, dass die Kosten auf die Raten des gesamten Kredites aufgeteilt werden. Unter Umständen kommen noch Provisionen für einen Vermittler hinzu, hat man sich mit seinem Anliegen an einen Makler gewendet. Ein weiterer Kostenpunkt ist eine Absicherung seitens der Bank durch eine Risikolebensversicherung, die zwecks Rückzahlung des Kredites im Todesfall einspringt. Deren Beiträge sind ebenfalls zu den Kosten zu rechnen. Deshalb ist es äußerst wichtig, beim Vergleich von Kreditangeboten nicht einfach Laufzeit und Raten zu vergleichen, sondern alle solche Kosten Posten genau unter die Lupe zu nehmen. Schließlich darf auch beim Zinssatz nicht der eine mit dem anderen verwechselt werden. Es gibt einen effektiven Jahreszins, in dem alle Kosten enthalten sind, und einen Nominalzins, der nur einen Teil der Kosten, nämlich die Zinsen beziffert. Bei einem Vergleich sollte deshalb immer der Effektivzins zu Grunde gelegt werden.

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