Was unterscheidet den Nominalzins vom Effektivzins?

Prinzipiell kann man sagen, dass der Effektivzins der ist, der vergleichbar ist, denn in dieser Größe sind auch die Kosten enthalten.
So kann es kommen, dass der Nominalzins (auch Sollzins genannt), bei zwei Banken gleich ist, aber der effektive Jahreszins, den Sie am Ende bezahlen müssen, unterschiedlich ist. Denn die Gebühren und Kosten, die die Bank hier einrechnet, sind verschieden. Auch kann es vorkommen, dass bei einer Bank eine extra Abschluss oder Bearbeitungsgebühr verlangt wird, während sie bei der anderen ohne genaue Nennung im Zins steckt. Zudem kommen oft andere Kosten hinzu, die nicht in den Zins eingerechnet werden dürfen, wie Schätzkosten bei Immobilien. Möchte man Angebote von Banken vergleichen, ist es auf alle Fälle wichtig zu beachten, welchen Zins man vergleicht. Der effektive Jahreszins sollte eigentlich die Grundlage des Vergleiches bilden, wobei aber beachtet werden muss, welche Extrakosten noch von der Bank ausgewiesen werden. In den Effektivzins wird nicht nur der Nominalzins eingerechnet, sondern auch das Disagio und die Bedingungen für Tilgung und Zinsfestschreibungsdauer.

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